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Catemaco
böööö. Feriendestination für die Mexikaner. Ein schmutziges DeadEndDorf. Alles überteuert und kackende weisse Wasservögel. Trotz der Empfehlung zweier Mexikaner müssen wir hier wiedersprechen
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Heute besuchten wir „La Barra“ ein kleines Stranddorf gerade am Meer. Wie alles hier, wartet man auch in La Barra auf den grossen Turistenstrom gegen mitte Juli. Von Catemaco fuhren wir in einem „Vogelkäfig-Collectivo“ nach Sontecomapan. Die Colectivos sind Pickups mit überdachter Ladefläche und kleine Bänken. Zum Glück gibt es hier ausser Schmetterlingen nicht allzu viele Insekten. So konnten wir während der windigen, 30 minütigen Fahrt die grüne Umgebung geniessen. In Sontecomapan sind wir auf ein Schnellbot umgestiegen, welches uns dann quer durch die Lagune nach La Barra am Meer fuhr. Die Lagune ist gesäumt von wurzeligen Mangroven, sehr endrücklich für die mitreisenden Biologen
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Nach einem kurzen Sandstrandspaziergang fing es an zu regnen, doch wir fanden Unterschlupf im wohl einzigen Kiosk auf La Barra. Wir entschlossen uns dann den Rückweg über Land anzutreten. Die 10km zum Festland führten an Kuhweiden vorbei. Die Kühe haben Riesen-Lampiohren (si chüele…). Ein mexikanischer Möbeltransporter hatte Erbarmen mit den schwitzenden Ausländern und fuhr uns direkt nach Catemaco zurück.
In Catemaco mussten wir uns mit der Patrona vom Hotel herumschlagen. Da das Hotel ziemlich überteuert war, im Zimmer hunderte kleine Ameisen waren und wir Catemaco nicht besonders schätzten, entschieden wir uns aus den gebuchten 2 Nächten eine einzige werden zu lassen. Doch die mexikanische Bürokratie erlaubt es nicht 2-1 = 1 zu rechnen. Nach 5-Fachen wiederholen unseres Anliegens konnte sich der Hoteldrache (Frau Dr. Malzahn) dazu bewegen ein Telefongespräch mit dem lokalen Turismusbüro zu halten. Welche bestätigten, dass man ohne Probleme vor 1 Uhr auschecken kann (welch ein Wunder).