Unterwegs Bolog

Reisebolog von Bettina und Camillo

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Monterrico

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Nun wieder mit InternetExplorer aber etwas mehr Geduld, aber trotzdem keine Bilder.

Nach mehrmaligem Umsteigen und schwitzigen Busfahrten sind wir am Pazifik gelandet. Montericco, ein kleines Feriendorf, hat nebst dem Strand und dem NAturschutzgebiet nicht wirklich was zu bieten. Nach einem kurzen Strandspaziergagng liessen wir uns zu einem kleinen Trip ins Naturschutzgebiet überreden. Am nächsten Morgen gings um 5Uhr los. MIt einem stabbetriebenen Boot und 4 Amerikanern fuhren wir durch Mangroven und Schilf. Unterwegs gabs verschiedene Tiere zu beobachten, am meisten faszinierte uns das Vierauge. Dieser Fisch hat je zwei Augen unter und über Wasser und hüpft übers Wasser (wie ein Frösch) davon, wenns pressiert. Verschiedene Vögel und -nester wurden präsentiert. Im Schilf wimmelte es von Mücken und Flöhen. Punkto Getiert hatte auch das „Hotel“ einges zu bieten. Ein Skorpion im Bett (erledigt von der Chefin), Flöhe am Boden (zum Glück schwarz), Mücken in der Luft, Geckos an den Wänden (unsere kleinen mückenfressenden Freunde), Fledermäuse an der Decke (unsere grossen mückenfressenden Freunde, welche das ganze Moskitonetz verschissen haben). Nicht zu vergessen war die Duftnote der Matratze.

Das Meer war angenehm warm und die Wellen waren grösser als in der Bretagne. Der dunkle Strand lud jedoch nicht wirklich zum verweilen ein, denn die Sonne brannte senkrecht und erhitzte den Sand so fest, dass man sich die Füsse verbrannte. Nebst den vielen streunenden Hunden hatte es auch Pelikane, welche die Brandung geschickt nutzten um energiesparend zu fliegen. Dabei berührten sie mit den Flügelspitzen knapp das Wasser nicht. Zum Fische Jagen stiegen sie hoch, und stürzten sich spiralförmig ins Wasser.

Zum Essens gabs (jedenfalls für Camillo) Crevetten, die jedoch aus Guatemala waren und nicht in Honduras geschält wurden ;) . Leider fehlte Camillo das passende Werkzeug um den Darm effizient zu entfernen, darum wurden sie halt mit Scheisseresten gegessen (Camillo lebt noch).

Am nächsten Tag fuhren wir los nach Guatemala-Stadt. Unterwegs sahen wir einige besonders bedepperte Hunde, welche es tatsächlich zustande brachten mitten auf der Strasse zu kacken, im vollen Verkehr, versteht sich.

Geschrieben von camillobruni

2008 Juli 9 um 11:00

Veröffentlicht in Monterrico