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Gafsa, El Kef und Zurück
So… nach Nefta haben wir etwas weiter nördlich, in Gafsa, einmal übernachtet. Die Temperaturen sind etwas milder (angeblich warens um die 45-49 Grad in Nefta) jedoch immer noch heiss und trocken. In Gafsa haben wir die Medina besucht und sind auf den Dorfhügel Mida gestiegen zum zmörgele. Die Hostel wurde von einem quirligen alten Mann geführt, der uns für eine Stunde in seinem Büro unterhielt
.
Nach Gafsa gings in einer 5 stündigen Busfahrt in den Norden in die „Berge“. Die Landschaft erinnert etwas an die Toscana, ist jedoch trockener und mit speziellen felsigen Hügelis durchzogen. Sehr schön! El Kef selber ist die arabische Version eines italienischen Bergdorfes
, mit vielen engen Gässchen die fast nur aus Treppen bestehen. Am späten Nachmittag sind wir zur Sidi Mansour Moschee (Sidi = Copain Mohammeds) gewandert. Diese ist nahe einer imposanten Felsschlucht gelegen und versorgt Reisende mit frischen Wasser aus einer heiligen Quelle.
Tausend Bonjours und Asslams später verliessen wir El Kef nach Tunis. Nun geniessen wir unsere letzten Tage in Tunesien.
Tunis
Mit einer grossen, vollen Faehre sind wir von Trapani aus 7 Stunden uebers mehr nach Tunis gefahren.
Trapani ist eine kleine Ortschaft, am auessersten Spitz von Sizilen und von dort faehrt einmal die Woche eine Faehre nach Tunis. Etwas Stress hatten wir beim borden der Faehre, obschon wir eine ganze Stunde vor der Abfahrt am Hafen waren. Zu erst stellten wir uns bei der Passkontrolle hin und bekamen einen wichtigen Zettel mit Stempel. Dann wollten wir eigentlich aufs Schiff, aber dazu braucht man ein Check-in-Ticket, das man nur an einem Schalter bekommt. Dort waren etwa 50 andere gestresste Leute, die auf italienisch gestikulierten. Mit etwas Vordraengeln bekamen wir, dann auch noch diese Check-in-Tickets und konnten etwa eine viertel Stunde vor offizieller Abfahrtszeit aufs Schiff gehen. Wir legten aber dann erst mit einer ganzen Stunde Verspaetung ab, ganzer Stress fuer nichts…
In Tunis kam uns Mirjam abholen. Sie musste sich auch in Geduld ueben, denn wegen dem starken Gegenwind hatten wir Schlussendlich etwa 1 1/2 Stunden Verspaetung und das Abladen und die Zollkontrolle, waren auch nicht gerade eine blitzartige Angelegenheit. (Merci, fuers Warten!)
Mit unserem privaten Resiefuherer ging es dann mit der Metro Richtungstadtyentrum, ueber die grosse Avenue Habib Bourguiba und in die kleinen Gassen der Mediena (Altstadt) zur Jugi. In der Medina gibt es nur verwinkelte Gaesschen, wo sich tagsueber viel verschiedene Laeden aneinander reihen. Touristen und Einheimische draengen sich durch den schmalen Raum zwischen den Staenden und man muss gut auf den Inhalt in seinen Hosentaschen achten. Zu kaufen gibt es eigentlich alles von Souvenirs bis zu Moebelreperaturen.
